Neue Publikationen und Vorträge

Aktuelles

International Resource Politics

Zusammen mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hat die Forschungsstelle einen (moderaten und realpolitischen) Vorschlag für eine Verbesserung der internationalen Ressourcenpolitik erarbeitet: Download

Partizipation und sozial-ökologische Standards

Eine neue Untersuchung der Forschungsstelle fragt nach Chancen und Grenzen von Partizipation in all ihren Erscheinungsformen (Gesetzgebung, Verwaltung, Gerichte, Konsumentenhandeln usw.). Dabei kommen auch vielfältige Probleme in den Blick: etwa demokratische Legitimation, geringe Motivation zur Partizipation, Aporie von Offenheit und strategisch zwecks bestimmter Ziele gewünschter Partizipation, begrenzte Macht der Partizipierenden. Besonders betrachtet wird der internationale Bereich, der in der Stuttgart-21-Debatte völlig fehlt: Download

"Theorie der Nachhaltigkeit" erschienen

Bei Nomos ist „Theorie der Nachhaltigkeit: Rechtliche, ethische und politische Zugänge - am Beispiel von Klimawandel, Ressourcen-knappheit und Welthandel“ von Felix Ekardt erschienen mit einem eigenen, breiten Ansatz zu den Grundlagen von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, zur Menschenrechtstheorie, zu den Ursachen fehlender Nachhaltigkeit und zu einer wirksamen Klima- und Ressourcenpolitik. Es ist die neu geschriebene Zweitauflage seiner Habilschrift. Summary und Bestellformular

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Neue Publikationen und Vorträge

Ergänzend zur vollständigen Auflistung der aktuellen Publikationen und Vorträge der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik sowie zu den Download-Optionen für einzelne dieser Texte in der linken Link-Leiste werden hier einige aktuelle Bücher, manchmal auch Aufsätze oder Vorträge, angezeigt.

Partizipation und sozial-ökologische Standards

Eine neue Untersuchung der Forschungsstelle fragt nach Chancen und Grenzen von Partizipation in all ihren Erscheinungsformen (Gesetzgebung, Verwaltung, Gerichte, Konsumentenhandeln, diverse informelle Partizipationsformen). Die Studie zielt neben einer allgemeinen Klärung jener Fragestellung insbesondere auf eine Analyse der verschiedenen eben genannten Partizipationsformen auf internationaler Ebene, da dieser Bereich (auch) in den Debatten seit Stuttgart 21 weitgehend unterrepräsentiert ist. Dabei kommen die Chancen von Partizipation in den Blick, aber auch vielfältige Probleme: etwa demokratische Legitimation, geringe Motivation zur Partizipation, Aporie von Offenheit und strategisch zwecks bestimmter Ziele gewünschter Partizipation, begrenzte Macht der Partizipierenden: Download

International Resource Politics

Zusammen mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hat die Forschungsstelle einen (moderaten und realpolitischen) Vorschlag für eine Verbesserung der internationalen Ressourcenpolitik erarbeitet: Download

Neue Forschungsprojekte zur Fortentwicklung der Klimapolitik, zu ökonomischen Instrumenten für Biodiversität und Klimaschutz und zu kommunalen Klimaschutzprogrammen

Die Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik bearbeitet 2012 und 2013 drei neue Forschungsprojekte zu den o.g. Themen für Bundesumweltministerium/ Umweltbundesamt, für den Deutschen Bundestag und für die Fraktion von Bündnis90/ Die Grünen im sächsischen Landtag. Daraus werden eine ganze Reihe von Texten, Tagungen und Vorträgen hervorgehen, die die bisherigen Erkenntnisse der Forschungsstelle, wie sie z.B. in "Theorie der Nachhaltigkeit" von Felix Ekardt zusammengestellt sind, überprüfen, erweitern und ergänzen sollen.

"Erneuerbare Energien: Ambivalenzen, Governance, Rechtsfragen" und "Klimagerechtigkeit: Ethische, rechtliche, ökonomische und transdisziplinäre Zugänge" erschienen

In der neuen inter- und transdisziplinären Schriftenreihe im Metropolis-Verlag Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung, die von Felix Ekardt gemeinsam mit den renommierten Kollegen Udo Kuckartz, Uwe Schneidewind und Markus Vogt herausgegeben wird, ist Band 1 erschienen, Erneuerbare Energien: Ambivalenzen, Governance, Rechtsfragen, herausgegeben von Felix Ekardt, Bettina Hennig und Herwig Unnerstall: In dieser Schriftenreihe erscheint in diesen Tagen auch Band 2, Klimagerechtigkeit: Ethische, rechtliche, ökonomische und transdisziplinäre Zugänge, herausgegeben von Felix Ekardt.

"Theorie der Nachhaltigkeit" erschienen

Bei Nomos ist „Theorie der Nachhaltigkeit: Rechtliche, ethische und politische Zugänge - am Beispiel von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Welthandel“ von Felix Ekardt erschienen mit einem eigenen, breiten Ansatz zu den Grundlagen von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, zur Menschenrechtstheorie, zu den Ursachen fehlender Nachhaltigkeit, zu den Transformationsbedingungen hin zur Nachhaltigkeit, und zu einer wirksamen Klima- und Ressourcenpolitik und zu ihrem möglichen Ping-Pong mit sozialen Lernprozessen - all dies verknüpft mit einer (sehr kritischen) Einschätzungen bisheriger "Nachhaltigkeitserfolge" in der Politik, übrigens auch in sogenannten "weichen" Bereichen wie der Nachhaltigkeitspädagogik. Es ist die neu geschriebene Zweitauflage seiner Habilschrift. Im Sinne einer transdisziplinären geisteswissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung werden juristische, politologische, soziologische, philosophische, wirtschafts-, kultur-, erziehungswissenschaftliche usw. Denkansätze kritisch reflektiert und fortgeschrieben. Summary und Bestellformular

Stimmungsdemokratie, Medienmacht, Bürgerbeteiligung und die Zukunft der Umweltbewegung

Felix Ekardt nimmt neben allgemeinen Beiträgen auch regelmäßig in Form von kommentierenden Buchrezensionen in der Süddeutschen Zeitung und der TAZ zu aktuellen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fragen Stellung. Zwei seiner 2011 erschienenen Rezensionen beschäftigten sich mit Stimmungsdemokratie, Medienmacht, Bürgerbeteiligung und den Grenzen von Plebisziten - sowie mit der Zukunft der Umweltbewegung

Kritik der neueren Klimapolitik von Felix Ekardt im Focus und in The European

Politiker, Wissenschaftler und Medien zeigen sich seit Dezember 2010 meist überschwenglich begeistert über den vermeintlich richtigen Weg, den der globale Klimaschutz nunmehr eingeschlagen hat. Felix Ekardt kritisiert dies im Focus und in The European, unverändert aktuell, und nun ein weiteres Mal in The European

Gentechnikrecht und Artenschutzrecht: Probleme von effektivem Umweltschutz und Demokratie bei der grünen Gentechnik

Ein weiteres neues, im März 2011 erschienenes, mehrere Drittmittelprojekte dokumentierendes Buch im LIT Verlag, hrsg. von Felix Ekardt, Bettina Hennig und Steffi Ober, widmet sich der bisher kaum untersuchten Frage, ob und inwiefern den Belangen des Artenschutzes im Rahmen des geltenden Rechts bei der erstmaligen Freisetzung, beim Inverkehrbringen und beim kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen angemessen Geltung verschafft werden kann. Dabei zeigt sich, dass sowohl der Artenschutz innerhalb des Gentechnikrechts als auch das Artenschutzrecht gegenüber dem Gentechnikrecht oft nur suboptimal zur Geltung kommen. Dies ist ein Befund, der dem landläufigen Bild eines starken Naturschutzregimes und eines strengen Gentechnik-Risikomanagements zuwiderläuft. Dies führt auch zu Problemen mit Relevanz für Grundrechte und Demokratie. Bitte klicken Sie hier

Landnutzung, Klimawandel, Emissionshandel und Bioenergie: Studien zu Governance- und Menschenrechtsfragen der völker- und europarechtlichen Klimapolitik im Post-Kyoto-Prozess

Mitte Oktober 2010 ist im LIT Verlag ein neues Buch von Felix Ekardt, Bettina Hennig und Anna Hyla erschienen. Es bündelt neue Erkenntnisse der Forschungsgruppe. Am Beispiel der Landnutzung – als zweitem zentralem Faktor für den Klimawandel neben den fossilen Brennstoffen – lassen sich die Grenzen der Klimapolitik und besonders des Emissionshandels besonders gut analysieren. Insofern erweist sich, dass Klimaschutzrecht und auch der Emissionshandel nicht per se „hilfreich“ ist, sondern nur dann, wenn anspruchsvolle Ziele, ein strenger Vollzug, die Vermeidung von Rebound- und Verlagerungseffekten, von Kumulationsproblemen sowie eine Lösung von Erfassbarkeits- und Baselineproblemen gelingen – neben einer weltweiten Einbeziehung aller Staaten sowie der Lösung von sozialen Verteilungsfragen. Mehr noch als der bisherige, kritikwürdige Emissionshandel haben indes reine Effizienz-, Technik- und Ordnungsrechts-Ansätze mit der Lösung globaler Mengenprobleme aufgrund der eben genannten Faktoren massive Probleme. Dies sowie Fragen der Bioenergie, der WTO und der Menschenrechte analysiert der vorliegende Band. Bitte klicken Sie hier

Kommentar zum Fluglärmschutzgesetz erschienen

Soeben erschienen ist ferner im Nomos Verlag ein FlugLG-Kurzkommentar von Felix Ekardt unter Mitarbeit von Bettina Hennig, und zwar als Teil der vielbändigen Nomos-Sammlung "Deutsches Bundesrecht". Wer zu dieser Sammlung keinen Zugang hat, kann online auf die Inhalte zugreifen, und zwar über http://www.bundesrecht.de/ oder über Beck-Online und dort über das Modul NomosOnline Bundesrecht Erläuterungen. Das „Bundesrecht“ wird in Kürze auch Bestandteil eines eigenen Nomos-Internetportals. Ferner hat der Verlag (Herr PD Dr. Johannes rux@nomos.de) zugesagt, vorab einen Einzelbezug des Kommentars als Papierfassung zu ermöglichen.

Kommentar zum Erneuerbare-Energien-Gesetz: 2. Aufl. 2011

Im November 2009 - und nunmehr in 2. Auflage im Februar 2011 - erschien im Erich Schmidt Verlag ein neuer Gesetzeskommentar zum wichtigsten deutschen Klimaschutzgesetz. Felix Ekardt hat unter Mitarbeit der Forschungsgruppe (besonders Bettina Hennig) rund ein Viertel davon verfasst.

Klimataschenbuch erschienen

Mitte September 2009 - trotz Cancun und Kopenhagen leider noch vollständig aktuell - ist bei Herder „Cool Down: 50 Irrtümer über unsere Klima-Zukunft – Klimaschutz neu denken“ von Felix Ekardt erschienen. Kurzfassung Cool Down

Studie „Soziale Gerechtigkeit in der Klimapolitik“

Im März 2010 ist eine Studie erschienen, die die Forschungsgruppe zu den kurz- und langfristigen sowie zu den nationalen wie globalen Spannungslagen zwischen Klimaschutz und sozialer Verteilungsgerechtigkeit für die Hans-Böckler-Stiftung erstellt hat.

Mengensteuerung versus Ordnungsrecht/Effizienz/zertifizierte Produktionssysteme

Im Winter 2009/2010 beschäftigen sich Felix Ekardt und die Forschungsgruppe in einer Reihe neuer Publikationen, Vorträge und Medienauftritte (letzteres besonders im Umfeld der Kopenhagen-Konferenz) intensiv mit einer Kritik der verbreiteten Vorstellung, primär durch ordnungsrechtliche Leitplanken, Zertifizierungssysteme (etwa bei der Bioenergie) oder gar durch Selbstregulierung beim Klimaschutz und auch generell bei der Ressourcenschonung (z.B. beim Phosphor) durchschlagende Erfolge erzielen zu können. Die Forschungsgruppe entwickelt stattdessen Konzepte, die auf absolute Mengenreduktionsziele (bei Ressourcen und Treibhausgasen) und ökonomische Instrumente ausgerichtet sind und die die natürlichen Grenzen der so nicht realisierbaren Idee immerwährenden Wachstums berücksichtigen. Zunächst einmal fokussiert die Forschungsgruppe dazu seit längerem den Klimawandel. Vorträge wurden im Dezember und Januar dazu etwa gehalten auf Einladung der österreichischen Bundesregierung, bei der Stadt München, bei der Heinrich-Böll-Stiftung, beim deutschen Bundeslandwirtschaftsministerium, beim deutschen Bundesforschungsministerium und an der Universität Tübingen. Hier findet sich die PP-Präsentation aus Tübingen

Landnutzung, Klimaschutz, Bodenschutz, Phosphor, Gentechnik

Die Forschungsgruppe arbeitet im Winter 2009/2010 Mengensteuerungsansätze und - wie im Bereich Bioenergie - die Kritik an herkömmlichen Verbots- und Effizienzmodellen auch im Bereich der Landnutzung intensiv aus. In einer ganzen Reihe von Fachartikeln sowie in Projekten für BfN/NABU und BMBF/Bioökonomierat - hier die letztere Studie im Entwurf - (näher siehe die Rubriken Publikationen und Projekte) geht es (a) um die ausgehende, aber lebenswichtige Ressource Phosphor; (b) um Konzepte zur Einbeziehung der Landnutzung in den Klimaschutz; aber auch (c) um die Grenzen des bisherigen, vermeintlichen Koexistenzmodells in der Gentechnik. Mit alledem stehen jeweils auch grundlegende Fragen auf der Agenda: nach neuen Instrumenten effektiver umweltpolitischer Steuerung; nach einer Nachhaltigkeit, die wirklich dauerhafte und globale Lebbarkeit von Lebensstilen und nicht unzureichende "rein technische Lösungen" ins Zentrum rückt; nach einer Beseitigung einseitiger Dominanzen der Umweltnatur- und -technikwissenschaften gegenüber den Umweltsozialwissenschaften. Eine erste Darstellung und eine Übertragung des Mengensteuerungsmodells der Forschungsgruppe aus dem Klimabereich auf die Ressource Phosphor findet sich hier. Eine Kurzfassung für die Süddeutsche Zeitung findet sich hier.

Kritik an Wachstumsidee und Corporate Social Responsibility

Viele neuere Vorträge, Publikationen und Studien - und auch die unter "Aktuelles" auffindbaren neuen Tageszeitungsartikel - der Forschungsgruppe Nachhaltigkeit und Klimapolitik äußern sich kritisch zur vorherrschenden Sichtweise, (1) die Vorstellung ewigen Wirtschaftswachstums auch im Zeichen der Nachhaltigkeit nicht in Frage zu stellen und außerdem (2) zu der Vorstellung, freiwillig-selbstregulatives Handeln von Unternehmen und Konsumenten (Corporate Social Responsibility, Konsumentendemokratie) könne den Kernanteil des nötigen revolutionären globalen Wandels hin zur Nachhaltigkeit übernehmen. Eine Zusammenfassung bietet der auf Einladung der österreichischen Bundesregierung gehaltene Vortrag in Wien. Ausführlicher dazu Wien.

Studie „Globalisierung und soziale Ungleichheit“

Das Spannungsfeld von globalem Freihandel, WTO und Sozialstaatlichkeit in Industrie- und Entwicklungsländern hat die Forschungsgruppe in einer Studie für die Hans-Böckler-Stiftung untersucht.