Neue Publikationen und Vorträge

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"Theorie der Nachhaltigkeit": erweitert und überarbeitet

Bei Nomos ist „Theorie der Nachhaltigkeit: Ethische, rechtliche, politische und transformative Zugänge - am Beispiel von Klimawandel, Ressourcen-knappheit und Welthandel“ von Felix Ekardt in 2. bzw. 3. Aufl. erschienen mit einem eigenen, breiten Ansatz zu den Grundlagen von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, zur Menschenrechtstheorie, zu den Ursachen fehlender Nachhaltigkeit und zu einer wirksamen Klima- und Ressourcenpolitik: Abstract und Bestellformular

Paris-Abkommen: Ende für Wachstum und Kapitalismus, doch die Menschen bleiben die gleichen

Das Paris-Abkommen beendet, nimmt man die Temperaturziele ernst, die Ägide des Wachstums. Nur so können auch verschiedene Umweltprobleme gemeinsam angegangen werden. Die Hoffnung, dass der Abschied vom Wachstum menschliches Glück steigert, ist jedoch unsicher. Und auch ohne den (bisherigen) Kapitalismus werden Menschen nicht zu überwiegend kooperativen oder gar altruistischen Wesen. Dazu ein ZEIT-Artikel von Felix Ekardt: hier

Suffizienz neben Technik nötig für Nachhaltigkeit

Eine neue Kurzstudie, die Ergebnisse aus "Theorie der Nachhaltigkeit" bündelt, zeigt: Suffizienzkonzepte, die eine Form des guten Lebens normieren oder von Hoffnungen auf den "neuen Menschen" und Glücksforschung präformiert sind, gehen fehl. Als ökologische Strategie ist Suffizienz dennoch unentbehrlich: hier

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Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenpolitik als Gerechtigkeitsfrage

Nachhaltigkeitsprobleme in Bereichen wie Energie, Klima, Ressourcenknappheit oder Landnutzung involvieren nicht nur Fragen nach Bedingungen gesellschaftlichen Wandels, nach politisch-rechtlichen Steuerungsinstrumenten und nach besseren Technologien. Sie involvieren vielmehr auch Fragen danach, was (ethisch und rechtlich) geboten ist. Darf uns etwa im Angesicht der Menschenrechte der Klimawandel zulasten künftiger und entfernt lebender Menschen egal sein? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Forschungsstelle und speziell Felix Ekardt seit vielen Jahren.

Neben Felix Ekardts Hauptwerk "Theorie der Nachhaltigkeit" sind dies auch im Taschenbuch "Jahrhundertaufgabe Energiewende: Ein Handbuch" (zum Download unter Aktuelles) von Felix Ekardt wesentliche Themen. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung sind Deutschland und Europa von ihren Klimazielen deutlich entfernt. Unbequeme Wahrheiten, wie die Notwendigkeit zur konsequenten Verteuerung der fossilen Brennstoffe, werden nicht diskutiert. Felix Ekardt setzt sich in seinem Taschenbuch mit der Frage auseinander, wie Gesellschaften und der Einzelne sich verändern und so zu einer echten globalen Energiewende beitragen können, obwohl unsere alltäglichen Wünsche dem oft entgegenstehen. Er beschreibt, warum ein deutsches beziehungsweise europäisches Vorangehen (auch ökonomisch) sinnvoll sein könnte – und warum neue Lebensstile keine Einschränkung sind, sondern Freiheit und soziale Gerechtigkeit erst ermöglichen.

Für die Pariser Klimakonferenz haben wir ferner detailliert begründet und errechnet, was eigentlich hier an Emissionsreduktionen und Finanzflüssen geschuldet gewesen wäre, exemplifiziert am Beispiel Deutschlands. Unsere Ergebnisse stehen in einem starken Kontrast zu den real in Paris diskutierten und beschlossenen Ergebnissen: hier

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