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Forschungsgruppe Nachhaltigkeit und KlimapolitikProf. Dr. Felix Ekardt, LL.M., M.A. |
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Neue Publikationen und Vorträge
Bei Nomos ist „Theorie der Nachhaltigkeit: Rechtliche, ethische und politische Zugänge - am Beispiel von Klimawandel, Ressourcen-knappheit und Welthandel“ von Felix Ekardt erschienen mit einem eigenen, breiten Ansatz zu den Grundlagen von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, zur Menschenrechtstheorie, zu den Ursachen fehlender Nachhaltigkeit und zu einer wirksamen Klima- und Ressourcenpolitik. Es ist die neu geschriebene Zweitauflage seiner Habilschrift. Summary und Bestellformular
Ein ganz anderes globales Klima-Konzept jenseits von Cancun und Kopenhagen, eine Kritik der Klima-Ökonomen (Stern u.a.) und eine Kritik des Setzens auf überwiegend freiwilliges Handeln von Unternehmen und Bürgern im Klimaschutz findet sich in drei aktuellen Tageszeitungs-Beiträgen hier sowie in einigen Beiträgen im Kontext von Durban, Cancun usw. unter dem Button Neue Publikationen.
Sukzessive erscheinen jetzt (auch hier) eine Reihe von Studien für öffentliche Auftraggeber - meist englisch und deutsch in ähnlichen Versionen vorliegend - zu o.g. Klima- und Ressourcen-Themen, etwa hier und unter Neue Publikationen und Vorträge.
Der Klimawandel stellt die Menschheit vor Probleme, die es in diesen Dimensionen noch nie gab. Allein schon deshalb müssen wir auch über Lösungen nachdenken, die so noch nie da gewesen sind. Das gelingt uns derzeit leider nicht, auch im vermeintlichen Klimavorreiter-Land Deutschland und in Europa nicht. Wir sind große „Klima-Talker“, das Klima-Handeln in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ist aber unverändert stark ausbaufähig. Wir verlieren uns latent in Prognosen und Katastrophenszenarien – und in unübersehbar vielen kleinen, aber zu wenig effektiven klimapolitischen Schritten. Konzepte für eine echte Klimawende, die über vielschichtiges, oft aber wenig erfolgreiches Klein-Klein hinausgehen, und die Ursachenanalysen, warum die Menschheit scheinbar blindlings in die größte Katastrophe ihrer Geschichte hineinläuft (und wie das zu ändern wäre), kommen zu kurz. Das gilt auch für die nötige moralische Einschätzung des Desasters, das wir der Welt gerade bescheren – einschließlich der durchaus unangenehmen Abwägungen, vor denen wir stehen. Daran wird auch die große Kopenhagen-Konferenz zum globalen Klimaschutz Ende 2009 voraussichtlich wenig ändern; auch dort wird es allenfalls in Tippelschritten vorangehen. Nötig sind aber weitreichende Schritte, eben eine echte Klimawende. Wenn nicht gar eine Klima-Revolution. Dies braucht aber auch ein starkes Fundament in der Gerechtigkeitstheorie.
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