Neue Publikationen und Vorträge

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"Theorie der Nachhaltigkeit" erschienen

Bei Nomos ist „Theorie der Nachhaltigkeit: Rechtliche, ethische und politische Zugänge - am Beispiel von Klimawandel, Ressourcen-knappheit und Welthandel“ von Felix Ekardt erschienen mit einem eigenen, breiten Ansatz zu den Grundlagen von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, zur Menschenrechtstheorie, zu den Ursachen fehlender Nachhaltigkeit und zu einer wirksamen Klima- und Ressourcenpolitik. Es ist die neu geschriebene Zweitauflage seiner Habilschrift. Summary und Bestellformular

Süddeutsche Zeitung, TAZ, Neue Zürcher Zeitung, Focus u.a.

Ein ganz anderes globales Klima-Konzept jenseits von Cancun und Kopenhagen, eine Kritik der Klima-Ökonomen (Stern u.a.) und eine Kritik des Setzens auf überwiegend freiwilliges Handeln von Unternehmen und Bürgern im Klimaschutz findet sich in drei aktuellen Tageszeitungs-Beiträgen hier sowie in einigen Beiträgen im Kontext von Durban, Cancun usw. unter dem Button Neue Publikationen.

Gerechtigkeit, Klimaökonomik-Kritik, Landnutzung und Klima, Phosphor

Sukzessive erscheinen jetzt (auch hier) eine Reihe von Studien für öffentliche Auftraggeber - meist englisch und deutsch in ähnlichen Versionen vorliegend - zu o.g. Klima- und Ressourcen-Themen, etwa hier und unter Neue Publikationen und Vorträge.

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Klimaökonomik

Die Forschungsgruppe verfolgt seit längerem eine Kritik an zentralen Hintergrundannahmen der Umweltökonomik, teilweise aber auch umweltsoziologischer Ansätze, insbesondere am Beispiel des Klimawandels. Es soll herausgearbeitet werden, dass die Kosten-Nutzen-Analysen, mit denen Ökonomen die optimale Klimapolitik „ausrechnen“ möchten (so wie es die neoklassische Wirtschaftswissenschaft auch mit anderen Politikbereichen tut), strukturell unzureichend sind und daher ihre Erkenntnisversprechen häufig nicht halten können. Die Klimaökonomik erweckt im Ergebnis einen Anschein von Rationalität, den sie letztlich nicht einlösen kann, weil unzutreffende oder substanziell unvollständige normative und deskriptive Annahmen in ihre Berechnungen für „Effizienz“ in der Klimapolitik eingehen. Stichworte sind unter anderem:

Diese Punkte weisen häufig über die Klimaökonomik hinaus und bedeuten eine generelle Kritik umweltökonomischer Ansätze (teilweise auch der alternativen Umweltökonomik) sowie traditioneller wirtschaftswissenschaftlicher Axiome. Zugleich wird ein für viele Sozialwissenschaften typischer, arbiträrer Begriff dessen, was unter „Ethik“ oder „Gerechtigkeitstheorie“ kategorial zu verstehen wäre, kritisch beleuchtet.

Texte zum Download: